Diese Fotos haben nicht direkt mit der Schule zu tun, aber indirekt. Anette hatte in der 10. Klasse einen Aufruf zu einem Wettbewerb der Stadt Neu-Isenburg mitgebracht. Die Frankfurter Straße sollte umgestaltet werden und die Schüler konnten Vorschläge dazu einreichen und es gab auch etwas zu gewinnen. Also machten sich vier Schüler in ihrer Freizeit ans Werk und das kam dabei heraus – unser erstes abgeschlossenes Projekt.
Treibende Kraft war seinerzeit Michael Licht, in dessen Keller wir das ganze angingen. Mit größeren Vorräten an Modellbaumaterial von Frank und der Kreativität von Sandra und mir konnte nichts mehr schief gehen, wir mussten nur etwas Zeit investieren. Allerdings unterschätzten wir den Faktor Zeit dann doch etwas, und wir haben uns dann mehrere Tage lang getroffen und intensiv daran gearbeitet, aber es wurde und wurde irgendwie nicht fertig und der Abgabetermin rückte immer näher!
Trotz Zeitdruck war es eine tolle Erfahrung mit den anderen zusammen dieses Modell auf die Beine zu stellen. Unsere Grundidee war schnell gefunden: wir erklären einfach die gesamte Frankfurter Straße zwischen Offenbacher und Friedhofstraße zur Fußgängerzone, quasi zu einem erweiterten Freiluft-Isenburgzentrum. Da hätte man dann schön flanieren können und die ganzen parkenden Autos und das Verkehrschaos wären weg.
Es gab viele Straßencafés, Bäume und Geschäfte. Zusätzlich planten wir noch die Verlängerung der Straßenbahnlinie 14 vom Stadtwald bis zur Friedhofstraße direkt vors Isenburg-Zentrum, konnten das aus Zeitgründen aber nicht mehr ins Modell einpflegen. Die Häuser bestanden aus bemalten Pappschachteln und wir legten sehr viel Wert auf die Details.
Das Modell wurde trotzdem noch fristgerecht fertig und eingereicht sowie eine ausführliche Beschreibung beigelegt.
Da wir anscheinend die einzigen waren die überhaupt was eingereicht hatten gewannen wir konkurrenzlos den ersten Preis – einen Rundflug mit der JU52 über das Rhein-Main-Gebiet. Leider kam dieser nie zustande, ich glaube es lag einfach daran dass niemand den Preis abgeholt hatte oder wir uns nach der Schule einfach aus den Augen verloren. Schade eigentlich.
Leider wurde auch unser visionärer Vorschlag bis heute nicht umgesetzt. Ein Haupthindernis war wie man uns sagte, dass die Frankfurter Straße als B3 eine Bundesstraße ist, die man als Stadt nicht einfach mal zur Fußgängerzone umwidmen darf, sowas von kleinlich aber auch ![]()
Geblieben sind aber diese Fotos und die Erinnerung daran. An meine Mitstreiter: an was erinnert Ihr Euch noch zu diesem Projekt?
















